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Akzeptanz und Bewertung des
lokalen und regionalen Fernsehens
in Ostdeutschland
Akzeptanz und Bewertung des
lokalen und regionalen Fernsehens
in Ostdeutschland
Studie im Auftrag der
Landesmedienanstalten mabb,
mmv, MSA, SLM und TLM (Hrsg.)
von Andreas Czaplicki und
Helga Weißbecker
128 Seiten, 83 Abb./Tabellen
23,5 x 16,0 cm, 2010

ISBN 978-3-89158-532-0

EURO 15,- (D)

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Mit dem Buch 'Azeptanz und Bewertung des lokalen und regionalen
Fernsehens in Ostdeutschland' legen die fünf ostdeutschen Landes-
medienanstalten zum zweiten Mal die Ergebnisse eines gemeinsamen
Forschungsauftrages vor.
Vor zwei Jahren konnte mit der publizierten Forschungsarbeit nach-
gewiesen werden, dass rund 80 Prozent aller Lokal-TV-Anbieter in
Deutschland in den ostdeutschen Bundesländern beheimatet sind
und dass es sich mit dem ortsnahen Fernsehen dort um einen
besonderen publizistischen Vielfaltsbeitrag handelt.
Mit der neuen Studie des Institutes für Marktforschung, Leipzig
wurde insbesondere die Zuschauerakzeptanz für lokales Fernsehen
in den ostdeutschen Bundesländern analysiert.
Dazu wurden in allen fünf Bundesländern Lokal-TV-Veranstalter mit
einer technischen Reichweite von mindestens 10.000 angeschlos-
senen Haushalten in eine Befragungsaktion einbezogen.
Darüber hinaus wurden in einzelnen Bundesländern auch Daten
zu konkreten einzelnen Sendern erhoben.
Ein Ergebnis der Studie ist dabei besonders auffällig: Die Akzeptanz,
die Reichweite, die Nutzung und die Beliebtheit des lokalen Fern-
sehens ist in allen ostdeutschen Bundesländern sehr ähnlich –
ebenso wie die wirtschaftliche Lage der Sender, ihre technischen
Rahmenbedingungen und die Grundelemente ihrer Programman-
gebote. Der schon aus der Vielzahl der Sender angenommene
publizistische Vielfaltsbeitrag lässt sich durch die Befragungen also
auch inhaltlich klar bestätigen. Für das Mehr an lokaler Information
sind die Zuschauer bereit, selbst eventuelle qualitative Einschrän-
kungen zu akzeptieren, ja sie bewerten sogar ganz im Gegensatz
zu anderen privaten Fernsehprogrammen Werbung im lokalen
Fernsehen als sympathisch und wichtig. Weniger überraschend ist,
dass der durchschnittliche Lokal-TV-Zuschauer eher etwas älter ist,
überraschend dagegen schon, wie oft und wie gern das lokale
Fernsehen gesehen wird.
Für die fünf Landesmedienanstalten sind diese Ergebnisse ein
weiterer Hinweis darauf, diesen wichtigen publizistischen Viel-
faltsbeitrag in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit zu stellen
und mit dafür zu sorgen, dass sich die schwierigen wirtschaftlichen
Parameter für lokales Fernsehen nicht weiter verschlechtern.

Aus dem Inhalt:

Jochen Fasco
Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM)
Dr. Hans Hege
Direktor der medienanstalt_berlin_brandenburg (mabb)
Martin Heine
Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Dr. Uwe Hornauer
Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (mmv) und
Prof. Kurt-Ulrich Mayer
Präsident des Medienrates der Sächsischen Landesanstalt
für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM)
Vorwort

Einführung in die Fünf-Länder-Akzeptanzstudie

Zentrale Ergebnisse im Überblick

Empfangssituation


Nutzung von ortnahem Fernsehen
Nutzungshäufigkeit - Nutzungsdauer

Die Nutzer von ortsnahem Fernsehen

Ortsnahes Fernsehen im Urteil der Zuschauer

Allgemeine Bewertung von ortsnahem Fernsehen - Bindung der
Zuschauer an ortsnahes Fernsehen - Regionale Nähe und
Verankerung - Glaubwürdigkeit und Professionalität des ortsnahen
Fernsehens - Beliebtheit der Moderatoren - Praktischer Nutzen -
Sympathie für ortsnahes Fernsehen

Das lokale und regionale Medienumfeld
Lokale Mediennutzung im Überblick - Lokale Tageszeitungen -
Anzeigenblätter - Lokalradio - Lokale Internetangebote

Werbung im ortnahen Fernsehen
Sympathie von lokaler / regionaler Werbung - Aufgeschlossenheit
gegenüber lokaler / regionaler Werbung - Nutzung von lokaler /
regionaler Werbung

Ortsnahes Fernsehen in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern
und Sachsen-Anhalt


Fazit

Anhang, Abkürzungs-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Die Autoren:


Andreas Czaplicki, Dr. phil., ist seit 2008 Geschäftsführer
des Instituts für Marktforschung in Leipzig.
Nach seinem Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
und der Freien Universität Berlin war er als wissenschaftlicher
Angestellter am Institut für Publizistik der Universität Mainz tätig,
vor allem in der Methodenausbildung.
1995 wechselte er zur Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) in
Frankfurt am Main, wo er zahlreiche Medienstudien betreute.
Von 2000 bis 2007 war er Abteilungsleiter Kommunikationsforschung
bei IFAK in Taunusstein.

Helga Weißbecker, M.A., ist seit 2009 Leiterin
Kommunikationsforschung beim Institut für Marktforschung in
Leipzig.
Nach ihrem Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
war sie zunächst als freie Mitarbeiterin in der ZDF-Medienforschung
tätig. Ab 1992 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut
für Publizistik der Universität Mainz beschäftigt, ab 1997 beim
F.A.Z.-Institut Marketing und Kommunikationsanalysen in Mainz
und ab 2000 als Projektleiterin bei der Zeitungs Marketing Gesell-
schaft (ZMG) in Frankfurt am Main.
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind repräsentative Bevölkerungsumfragen,
Zeitungs-/Medienforschung und Marketing.