Homepage VISTAS Medienverlag
 
 
Neuerscheinungen Einzeltitel Schriftenreihen In Vorbereitung
Sortierung  
 
Stichwortsuche  
 
 
 
Suchen
 
Verzeichnisse  
Herausgeber/Autoren
Titel
 
Warenkorb  
Programmbericht 2011
Fernsehen in Deutschland
Programmforschung und Programmdiskurs
Programmbericht 2011
Fernsehen in Deutschland
Arbeitsgemeinschaft der
Landesmedienanstalten in der
Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.)
300 Seiten, 98 Abb./Tab.,
23,5 x 16 cm, 2012

ISBN 978-3-89158-568-9

EURO 19,- (D)

Bestellen

   
Reality-TV gehört längst zum Fernsehalltag. Doku-Soaps, Gerichts-
shows, Daily Talks – sie wollen vor allem eines tun: unterhalten,
und dies mit (scheinbar) dokumentarischen Stoffen aus dem ganz
normalen Alltag von ganz normalen Menschen.
Dass diese Realität inszeniert, dramatisiert und skandalisiert wird
und damit Fiktion und Realität für den Zuschauer kaum noch zu
unterscheiden sind, wird im Zuge einer anhaltenden Mediende-
batte viel diskutiert.
Der Programmbericht 2011 nimmt diese Debatte auf. Die Beiträge
thematisieren Provokationen und Skandalisierungstendenzen im
Reality-TV ebenso, wie sie Scripted-Reality-Formate empirisch
analysieren.
Darüber hinaus werden die Ergebnisse der kontinuierlichen
Programmforschung der Landesmedienanstalten vorgestellt, in
der seit 1998 die acht bedeutendsten Fernsehvollprogramme
analysiert werden.
'Sind Ost- und Westdeutschland mehr als 22 Jahre nach der
friedlichen Revolution medial zusammengewachsen?'
Dies ist eine der Fragen, auf die die hier vorgestellte Studie zur
alltäglichen, aber auch ereignisbezogenen Fernsehberichter
stattung über Deutschland aufschlussreiche Antworten liefert.
Weiterhin wird neben einer Zusammenschau neuer Formate und
Trends im Programmjahr 2010/2011, einem Beitrag zur Entwick-
lung der Regionalfenster von RTL und Sat.1 auch auf Produkt-
platzierungen im deutschen Fernsehen im ersten Jahr nach der
Liberalisierung durch den 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag
zurückgeblickt.
Die Ergebnisse eines Gutachtens zeigen darüber hinaus, wo die
Möglichkeiten und Grenzen einer stärker an Anreizen orientierten
Regulierung des Rundfunks liegen.
Schließlich gibt der Programmbericht 2011 seinen Lesern Einblicke
in aktuelle Problemfelder des Jugendmedienschutzes und die auf-
sichtsrechtlichen Aktivitäten der Landesmedienanstalten.

Aus dem Inhalt:

Thomas Fuchs, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten und
Thomas Langheinrich, Der ZAK-Beauftragte für Programm
und Werbung
Vorwort

Einführung

Thomas Langheinrich
Medienregulierung im Wandel

Programmforschung

Kontinuierliche Programmforschung der Landesmedienanstalten

Hans-Jürgen Weiß und Bertil Schwotzer
Die Programmentwicklung deutscher Fernsehvollprogramme.
Neue Daten der ALM-Studie

Hans-Jürgen Weiß und Annabelle Ahrens
Scripted Reality. Fiktionale und andere Formen der neuen
Realitätsunterhaltung

Joachim Trebbe und Dominik Sindern
Vielfalt – Exklusivität – Relevanz. Aktuelle Informationsangebote
von Fernsehvollprogrammen im Vergleich

Einzelstudien

Lothar Mikos
Neue Formate und Programmtrends im deutschen Fernsehen.
Ein Rückblick auf das Programmjahr 2010/2011

Margreth Lünenborg und Dirk Martens
Skandalisierung im Reality-TV. Strategien und Erscheinungs-
formen 2000–2009

Werner Früh und Hans-Jörg Stiehler unter Mitarbeit
von Hannah Früh und Claudia Böttcher
Mediale Vereinigungsbilanzen. Event- und Alltagsberichterstattung
über Ost- und Westdeutschland im deutschen Fernsehen

Helmut Volpers, Detlef Schnier und Uli Bernhard
Die Entwicklung der Regionalfenster von RTL und Sat.1
(2005–2011). Ergebnisse der kontinuierlichen Programmanalyse

Uli Bernhard und Helmut Volpers unter Mitarbeit
von Elisabeth Clausen-Muradian
Produktplatzierungen im deutschen Fernsehen. Eine Bestands-
aufnahme im ersten Jahr der Liberalisierung

Forschungsbibliographie

Sünje Paasch-Colberg
Fernsehprogrammforschung in Deutschland 2010/2011

Programmdiskurs

Streitpunkte – Standpunkte

Klaudia Wick
Scripted Reality
Leben und leben lassen. Das Fernsehen und sein Begriff von
Wirklichkeit

Hans-Jürgen Weiß
Laissez faire? Argumente zur Präzisierung der Kritik an Scripted-
Reality-Formaten

Qualitätsstandards – Qualitätsforschung

Wolfgang Schulz und Thorsten Held
Regulierung durch Anreize. Die Diskussion beginnt erst …

Programmaufsicht

Aus der Zulassungs- und Aufsichtspraxis der ZAK
Jugendmedienschutz im Fernsehen: Problemfelder 2010/2011

Dokumentation

Die ALM-Studie

Annabelle Ahrens, Bertil Schwotzer und
Hans-Jürgen Weiß
Konzeption, Methode und Basisdaten der ALM-Studie 2010/2011

Die Autoren

Annabelle Ahrens, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin der GöfaK
Medienforschung GmbH, Potsdam

Dr. Uli Bernhard, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikations-
und Medienwissenschaft der Universität Düsseldorf; Freier
Projektmitarbeiter am Institut für Medienforschung
Göttingen & Köln (Im•Gö) GmbH

Claudia Böttcher
Freiberufliche Medienwissenschaftlerin, Leipzig

Dr. Elisabeth Clausen-Muradian
Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medienrecht, Hannover

Dr. Hannah Früh
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Medien- und
Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt

Prof. Dr. Werner Früh
Professor am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
der Universität Leipzig

Dr. Thorsten Held
Bis Juni 2011 Wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut
für Medienforschung an der Universität Hamburg; seitdem Richter
in Hamburg

Thomas Langheinrich
Direktor der Landesanstalt für Kommunikation
Baden-Württemberg (LFK), Stuttgart; Beauftragter für Programm
und Werbung der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK)

Prof. Dr. Margreth Lünenborg
Professorin am Institut für Publizistik- und Kommunikations-
wissenschaft der Freien Universität Berlin

Dirk Martens, Dipl.-Pol.
Geschäftsführer von House of Research GmbH, Berlin

Prof. Dr. Lothar Mikos
Professor für Fernsehwissenschaft an der Hochschule für Film und
Fernsehen 'Konrad Wolf' in Potsdam-Babelsberg; Geschäftsführender
Direktor des Erich Pommer Instituts gGmbH für Medienrecht, Medien-
wirtschaft und Medienforschung in Potsdam-Babelsberg

Sünje Paasch-Colberg, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik- und
Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin

Detlef Schnier, Dipl.-Sozialwirt
Freiberuflicher Kommunikationswissenschaftler, u.a. Projektleiter
am Institut für Medienforschung Göttingen & Köln (Im•Gö) GmbH

Dr. Wolfgang Schulz
Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung an der
Universität Hamburg

Bertil Schwotzer, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikations-
und Medienwissenschaft der Universität Düsseldorf; Freier Projekt-
mitarbeiter der GöfaK Medienforschung GmbH, Potsdam

Dominik Sindern, M.A.
Absolvent des Master-Studiengangs Medien und Politische
Kommunikation an der Freien Universität Berlin

Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler
Professor am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
der Universität Leipzig

Prof. Dr. Joachim Trebbe
Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
der Freien Universität Berlin; Wissenschaftlicher Leiter der GöfaK
Medienforschung GmbH, Potsdam

Prof. Dr. Helmut Volpers
Professor am Institut für Informationswissenschaft der Fachhoch-
schule Köln; Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Medien-
forschung Göttingen & Köln (Im•Gö) GmbH

Prof. Dr. Hans-Jürgen Weiß
Wissenschaftlicher Leiter der GöfaK Medienforschung GmbH, Potsdam

Klaudia Wick, M.A.
Freie Medienjournalistin und Sachbuchautorin mit Schwerpunkt
'Fernsehen', Berlin